Alte Böden, neue Standbeine

„Alte Böden – Neue Standbeine“ beschäftigt sich mit der Transformation von landwirtschaftlichen Familienbetrieben. Während des Festivals können die Festivalgäste neun unterschiedliche Bauernhöfe in Perg-Strudengau besuchen und dort die künstlerischen Interventionen der niederländischen Künstlerin Wapke Feenstra erleben, die Einblicke in die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bauern und Bäuerinnen geben. Dazu hat die Künstlerin, die selbst auf […]

Das Unsichtbare Lager – AUDIOWEG GUSEN

Seit 2007 ist der AUDIOWEG GUSEN als „begehbare Skulptur“ das verborgene Gedächtnis einer Gegend. 2018 wurde im Bereich der ehemaligen KZ-Anlage Bergkristall ein Wohnbau errichtet. Der Audioweg war für die Besucher_innen buchstäblich abgeschnitten. Für den weiteren permanenten Bestand dieses Kunstwerks wurde die letzte Etappe des Audiowegs neu komponiert. Diese wird im Rahmen des Festivals eröffnet. […]

Barrieren – wo sie entstehen, wie wir sie abbauen

Für 10% der Bevölkerung ist Barrierefreiheit „unentbehrlich“, für 30–40% „notwendig“ und für 100% „komfortabel“. Von diesem Grundgedanken geleitet, will die Stadtgemeinde Perg Barrierefreiheit für alle Menschen ermöglichen. Das Thema jedoch ist vielfältig, komplex und widersprüchlich. Wie entstehen Barrieren? Wo soll man anfangen sie abzubauen? Und sind Maßnahmen zur Barrierefreiheit nicht wiederum Barrieren für andere? Diese […]

Centriphery RADschen Wanderung

In Kooperation mit den Künstler*innen und Expert*innen: Theresa Böck, Veronika Mayer, Christian F. Schiller, Petra Sturm   Centriphery lädt das Publikum zu einer spannenden Radperformance ein, die eine eigene Sichtweise auf die Region und die Landschaft des Machlands entwickelt. Unterschiedliche Orte und Landschaften werden befahren und zur Bühne gemacht. Das Fahrrad, der Rollstuhl oder andere […]

Die Gütigen

Das Theaterstück „Die Gütigen“ feiert beim Festival der Regionen 2019 unter Leitung der international bekannten Theaterregisseurin Elli Papakonstantinou Weltpremiere. Die Aufführung findet vor der Gedenkstätte Mauthausen statt und ist als starke, politische und soziale Aussage über die Auswirkungen des Anstiegs von Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus in Europa angelegt. Im Libretto werden Gedichte des griechischen Schriftstellers und […]

Ge_wanden

Eine Gruppe der Universität für Angewandte Kunst wandert mit einer Rahmenstruktur aus vertikal bespannten „Anknüpfungs-Flächen“ entlang der Donau von Mauthausen nach Grein. Auf dieser Reise verbindet das Projekt ge_wanden Menschen und Institutionen, die sich – wortwörtlich – verknüpfen. In gemeinsamer Arbeit mit Besucher_innen und Bewohner_innen entstehen an unterschiedlichen Stationen der Wanderung gewebte Flächen aus abgetragener […]

I siach dei Fahnderl ned, kum a weng zuwa

Die Student_innen der Abteilung Experimentelle Gestaltung an der Kunstuniversität Linz verbringen gemeinsam mit Lehrenden und unter der Leitung von Anna Jermolaewa den Festivalzeitraum in St. Nikola und Umgebung. Sie laden die lokale Bevölkerung und die Festivalbesucher_innen ein, gemeinsam an der Gestaltung der Ausstellung zu arbeiten. Durch die temporäre Aneignung des öffentlichen Raumes und das interdisziplinäre Arbeiten soll auf das Festivalthema […]

Ich bin ein Reisender – KUNST.KOFFER

Der Koffer ist Aufbewahrungsort für Vergangenes, ein Synonym für die existenziellen menschlichen Fragen: „Woher komme ich und wohin gehe ich?“ Deshalb wurde der Koffer auch im Rahmen eines Kunstprojekts auserwählt, die 50-jährige Geschichte der Lebenshilfe Oberösterreich an die breite Öffentlichkeit zu transportieren. Klient_innen und Mitarbeiter_innen der Lebenshilfe OÖ wurden eingeladen, 50 Koffer individuell zu gestalten. Sie […]

Kriegergut OpenAir

Bereits zum zweiten Mal veranstaltet das Kriegergut ein OpenAir-Konzert in sommerlichem Ambiente. Auftreten werden die international bekannten „Attwenger“ und „Sofa Surfers“. „Attwenger“ brillieren mit ihrem minimalistischen Mix aus traditionellen und afroamerikanischen Einflüssen und Singsang im oberösterreichischen Dialekt während „Sofa Surfers“ aufgrund ihrer vielfältigen musikalischen Stile immer wieder überraschen. Lokale Verstärkung finden sie durch den Herzblut-Subkultur-Goschnrocker […]

Ruf gegen die Grenze

Die scheinbar harmlose Grenze zwischen OÖ und NÖ ist Anlass, das Thema „Grenze“ in seiner aktuellen Brisanz in Bezug auf „Soziale Kälte“ zu behandeln. Mit 2 Megaphon-Skulpturen wird von OÖ nach NÖ ein „Ruf gegen die Grenze“ als Dialog aufgeführt (oder alternativ als „fahrendes Megaphon“ auf der Fähre hin- und hergeschickt). Die Themen werden mit der Bevölkerung und Kulturschaffenden erarbeitet und in Kooperation mit der Musikschule und MusikerInnen in einen musikalischen Ruf transformiert.
 
The seemingly harmless border between Upper and Lower Austria serves as reason to address the topic of border in its current dynamics for „social cold“. Two large megaphone-sculptures will perform a „call against the border“ as dialog (or a floating megaphone will transmit the call on a ferry travelling between the shores). The topics/ texts will be produced with locals and writers to be transformed into a musical call in cooperation with the music-school and musicians.

Texte für die Menschenrechte

Beim Projekt: Menschenrechte und Gedenkwege verbinden wird für den Weg der Bewusstseinsregion vom Bahnhof Mauthausen bis zur KZ-Gedenkstätte „Bergkristall“ in St.Georgen das Konzept für 15 Landmarks mit ausgewählten Artikeln und Texten zur Menschenrechtskonvention erarbeitet. In einem Workshop und einer Schreibwerkstatt mit einer / einem Literatin /-en werden Texte erarbeitet, die von einer Jury ausgewählt und der Bevölkerung vorgestellt werden. Exemplarisch werden 3 Landmarks umgesetzt.
 
In the project „Human rights and connecting path of remembrance” the concept of 15 landmarks with selected articles and texts of the Declaration of human rights will be developed for the path from the railway station Mauthausen to the KZ-memorial “Bergkristall”. In a workshop about human rights and literacy texts are written. They are selected at a jury and presented to the public. As examples 3 landmarks are realised.

VOLXFEST

Für das Volksfest kollaborieren Simon und Teresa, die beide in der Beschäftigung mit Heimat und Tradition in neuinterpretierter Form–sei es als Tanz, Musik, Trachten oder Stammtischgespräch – ein großes Potential sehen, um: Menschen zusammenzubringen, die sonst wenig miteinander zu tun haben; Räume zu öffnen für die Auseinandersetzung mit Wurzeln, mit dem was daran „schwierig“ ist und wo auch Power drinnen steckt und Rituale und Traditionen im Licht eines globalen Bewusstseins neu zu entdecken.
 
For the festival, Simon and Teresa, who are both busy with working on home and tradition – be it as dance, music, traditional costumes or regular meetings – collaborate to bring together people who otherwise have little to do with each other; To open spaces for dealing with roots, what is „difficult“ about it and where there is also power inside, and to rediscover rituals and traditions in the light of a global consciousness.