N.O.A.H. Galactica

Öffnungszeiten


4320 Perg
  • Fr, 28.06. 15:00 - 20:00
  • Sa, 29.06. 13:00 - 21:00
  • So, 30.06. 13:00 - 21:00
  • Mo, 01.07. 16:00 - 21:00
  • Di, 02.07. 16:00 - 21:00
  • Mi, 03.07. 16:00 - 21:00
  • Do, 04.07. 16:00 - 21:00
  • Fr, 05.07. 16:00 - 21:00
  • Sa, 06.07. 13:00 - 21:00
  • So, 07.07. 13:00 - 18:00

Im Zentrum von Perg landet ein dauerhaft verbleibendes Raumschiff aus Holz und Stahl – die „N.O.A.H. Galactica“ mit ihrer Besatzung aus Linzer Kunstschaffenden. Ausgehend von der biblischen Geschichte um Noahs Bau der Arche als Akt der sozialen Wärme schafft „N.O.A.H. Galactica“ einen Ort, sich mit der Zukunft unseres Planeten und der Rettung der Menschheit auseinanderzusetzen. Dazu werden in und um das Raumschiff Interaktionen, Performances, Ausstellungen und andere Medien frei assoziativ der Frage nachgehen, ob die Menschheit vielleicht nur durch eine Flucht in den Weltraum fortbestehen kann.

„N.O.A.H. Galactica“ ist eine Kooperation von Josseline Engeler und den Studierenden der Abteilung „Künstlerische Praxis“ bei Hubert Lobnig.

In der Badgasse im Perger Zentrum, auf der großen Wiese neben der Leitner-Wehr wird ein dauerhaft verbleibendes Raumschiff aus Holz und Stahl landen, die „N.O.A.H. Galactica“.

Bei Noahs biblischem Bau der Arche handelte es sich um einen Akt der „sozialen Wärme“, bezweckte er doch das Überleben sämtlicher irdischer Spezies angesichts einer nahenden Naturkatastrophe. In Zeiten globaler Erwärmung, aufrüstender Atommächte, Knappheit natürlicher Ressourcen, aussterbender Tierarten und schwimmender Müllinseln, rückt der Zeitpunkt der drohenden Unbewohnbarkeit unseres Planeten immer näher. Die Forschung beschäftigt sich seit Langem mit der Möglichkeit eines Lebens im Weltraum. Für 2033 ist die nächste Expedition zum Mars geplant, um die dortigen Bedingungen auf ein mögliches menschliches Überleben zu prüfen. Die Erde wird laut Stephen Hawkings in ca. 100 Jahren schon nicht mehr bewohnbar, die Ressourcen aufgebraucht und der Planet vergiftet sein. Er geht davon aus, dass die Menschheit nur durch eine Flucht in den Weltraum fortbestehen kann.

Handelt es sich bei diesem Szenario um eine bloße Dystopie oder wird es tatsächlich Realität werden? „N.O.A.H. Galactica“ schafft als Kunstprojekt buchstäblich den Ort, sich einen Überblick über die mit dieser Prognose verbundenen Fragen, Ängste, Hoffnungen und auch Chancen für die Menschheit zu verschaffen.

Neben der Leitner-Wehr im Zentrum von Perg landet die „N.O.A.H. Galactica“ mit ihrer Besatzung aus Linzer Kunstschaffenden, die anhand von Interaktionen, Performances, Ausstellungen und anderer Medien im und um das Raumschiff herum gemeinsam mit den Perger Bürger_innen das Thema „Flucht und Integration“ auf intergalaktischer Ebene neu definieren.

„Lässt sich die Entwicklung, die uns zur Flucht zwingen würde, noch aufhalten und falls ja wie?“ „Was passiert, wenn die gesamte Erdbevölkerung flüchten muss?“ „Wer darf flüchten?“ „Werden wir im Weltall mit offenen Armen erwartet werden?“ „Was brauchen wir unter veränderten Lebensbedingungen?“

Diese und andere Fragen werden künstlerisch und frei assoziativ erörtert.

Das Raumschiff lädt die Festivalbesucher_innen ein zum Mitmachen, zum Nachdenken und Verweilen, zum Innehalten und Verinnerlichen.

Künstlerin

Josseline Engeler ist freischaffende Künstlerin und Lektorin an der Kunstuniversität Linz. Sie wurde 1982 in Norddeutschland geboren und lebt seit 2018 in Perg. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Artist Residencies im Bereich „Public Art“. Sie hat zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen vorzuweisen sowie die Realisierung von internationalen und nationalen Kunstprojekten im öffentlichen Raum.
www.josselineengeler.com

Josseline Engeler ist freischaffende Künstlerin und Lektorin an der Kunstuniversität Linz. Sie wurde 1982 in Norddeutschland geboren und lebt seit 2018 in Perg. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Artist Residencies im Bereich „Public Art“, u.a. an der School of Visual Arts in New York City (USA), am De Liceiras 18 – Art Community in Porto (PT), am Egon Schiele Art Centre Krumau (CZ) und 2009 den Westerwaldpreis (DE). Diverse Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. Realisierte Arbeiten im öffentlichen Raum in Portugal, Deutschland, Österreich, Tschechien und den USA.

Mitwirkung der Studierenden
Robert Angerer
Ruth Größwang
Daniela Gutmann
Anastasia Kraus
Konstantin Obereder
Alina Raming
Jasmina Soliman
Ibrahim Soliman
Nino Wallisch

Mit Unterstützung von Baumann/Glas/1886 GmbH, Polylux Kunststoffwerk Mauthausen GmbH und Scheuwimmer Fahrzeugbau GmbH.

Skizze: Josseline Engeler