Archiv - Festival der Regionen 2009

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Reise nach Surinam

Dieser Beitrag interessiert sich für die Bilder, Bedeutungen und  Traumwelten, die sich hinter der fremdartigen Erscheinung exotischer Pflanzen in heimischen Gärten verbergen. Was macht  gerade diese Pflanzen so anziehend? Sind es ganz persönliche Erinnerungen an vergangene Erlebnisse? Oder steckt der Wunsch dahinter, zumindest in der Phantasie einmal bisher unerreichte Gegenden zu bereisen? Ebenso wie die Forschungsreisenden des 16. und 17. Jahrhunderts die gerade erst am Horizont der Menschheit aufscheinende neue Welt mit ihren bis dahin unbekannten Pflanzen und Tieren zu beschreiben versuchten, sollen die In der Wohnanlage WSG in der solarCity entdeckten Exoten auf  einer Landkarte des imaginären Reisens verzeichnet werden. Dazu wird der Bestand exotischer Pflanzen in den Gärten zwischen Orion- und  Andromedastraße dokumentiert und ihre botanischen Namen und Herkunftsländer ermittelt. Während der Laufzeit des Festivals werden in einer improvisierten Forschungsstation auf dem Lunaplatz. Darstellungen der Pflanzen entstehen und eine Weltkarte bebildern, um sich Schritt für Schritt all den bislang verborgenen Ländern und Kontinenten, Wunsch- und Traumwelten zu nähern, mit denen die Gärten in der solarCity jetzt schon unsichtbar verbunden sind.

INTERVIEW MIT ANDREA KNOBLOCH …

Termine:
09.05.2009, Restaurant Lunaplatzl, Lunaplatz, solarCity. Eröffnung der Pflanzenportrait-Ausstellung.
09.05.2009 bis 01.06.2009, 12:00-20:00 und 16:00-20:00, Forschungsstation am Lunaplatz und Ausstellung im Restaurant Lunaplatzl
17.05.2009, 14:00, „Mensch und Natur auf Tuchfühlung – solarCity und Natura 2000 Auwald“. Spaziergang mit Dr. Friedrich Schwarz, Stadtgärten Linz, Abteilungsleiter Botanischer Garten und Naturkundliche Station. Treffpunkt: Forschungsstation am Lunaplatz.
24.05.2009, 14:00, „In einer Stunde um die ganze Welt“. Entdeckungsreise durch die internationale Pflanzenwelt in der Wohnanlage WSG zwischen Orion- und Andromedastraße. Dr. Leonore Geißelbrecht-Taferner (Botanikerin), Andrea Knobloch (Künstlerin) Treffpunkt: Forschungsstation