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EU-Projekt CENTRIPHERY hat begonnen!

Das EU-Projekt CENTRIPHERY startete mit einem Kick-Off-Meeting in Perg, Oberösterreich. Ziel des interdisziplinären Projekts ist es, lokale Mythen und Geschichten in Hinblick auf unsere heutige Gesellschaft zu entdecken und untersuchen und gemeinsame regionale, zeitgenössische und europäische Narrative zu entwickeln. Partizipativ arbeiten internationale und lokale KünstlerInnen und BürgerInnen in den beteiligten Regionen zusammen. So entstehen in neun europäischen Regionen gemeinsame Kunst- und Kulturprojekte.

Zum ersten Mal ist das FESTIVAL DER REGIONEN Projektträger in einem europäischen Projekt.  Die Partnerorganisationen sind: New Culture Foundation (Bulgarien), Dansehallerne (Dänemark), Espoo City Theatre (Finnland), La Manufacture Collectif Contemporain (Frankreich), Rijeka 2020 (Kroatien), Cultura Nova Festival (Niederlande), Walk & Talk (Azoren, Portugal) und Prin Banat (Rumänien).

Das erfolgreiche Auftaktreffen brachte alle Partner in Perg zusammen. Neben der Logistik und Kommunikation lag der Schwerpunkt auf methodologischen Workshops zwischen der künstlerischen Leitung, den Partnern und dem künstlerischen Kernteam. Das Kernteam besteht aus zwei Künstlern, die von der jeweiligen Partnerorganisation nominiert worden sind. Die Mitglieder des künstlerischen Kernteams werden über einen Zeitraum von 3,5 Jahren in verschiedenen Konstellationen zusammenarbeiten. Das Projekt wird durch das EU-Programm Kreatives Europa kofinanziert.

Das FESTIVAL DER REGIONEN nominierte die beiden Künstlerinnen Cornelia Scheuer und Conny Zenk.
Conny Zenk ist eine österreichische Spezialistin in der Video- und Medienkunst. Sie konzentriert sich auf Themen wie Soziale Medien, Migration, Gender und Feminismus sowie urbane, architektonische und räumliche Konzepte. Zenk spielt mit dem Konzept der Wahrnehmung und dem, was nicht sichtbar ist. Ihre Arbeit wird umrahmt von digitalen Methoden im Kontext sozialer und politischer Fragestellungen. Sie hat sehr viel Erfahrung mit partizipativen Arbeitsmethoden und in der Leitung von Workshops mit jungen Menschen.
Cornelia Scheuer ist eine österreichische Performerin, Choreographin, Regisseurin und Rollstuhlexpertin. Sie ist Mitbegründerin von Bilderwerfer, ein inklusives Performance-Unternehmen, und hat Erfahrung in der Arbeit mit selbst entwickelten Projekten mit professionellen und nicht-professionellen Darstellern. Ihre Soloarbeiten fokussieren den Körper und verschiedenste Formen von Begabung und Empowerment.