Festivalzentrum des Festivals der Regionen 2013 in Eferding für OÖ-Architekturpreis Daidalos nominiert – 6. 3. 2017

Das vom collective ika, Künstlerin Margit Greinöcker und Architekt Christoph Weidinger als temporäres Ensemble aus Recyclingmaterialien und Versatzstücken aus dem bäuerlichen Umfeld umgesetzte Festivalzentrum des FESTIVALS DER REGIONEN 2013 in Eferding ist für den oberösterreichischen Architekturpreis Daidalos in der Kategorie „Freundlicher Freiraum“ nominiert.

In dieser Kategorie waren Maßnahmen im Ortskern, Außenraumgestaltungen oder Bauten gefragt, die ein Ensemble oder einen Straßenzug aufwerten und damit zur positiven Entfaltung einer Gemeinde beitragen.

Mitten am Eferdinger Stadtplatz gelegen, fungierte das Festivalzentrum des Festivals der Regionen 2013 als gelungene Begegnungszone zwischen KünstlerInnen, Festivalbeteiligten und FestivalbesucherInnen und als Knotenpunkt und Anlaufstelle für alle Infos rund um das Festival, Kulinarik und abendliche Konzerte und Veranstaltungen. Für die Festivaldauer wurde der Stadtplatz verkehrsberuhigt und konnten so im Stadtraum, mit alternativen Nutzungsmöglichkeiten neue Entfaltungsperspektiven eröffnet werden.

Gestalterisch auf das Festivalmotto „Umgraben“ und das bäuerliche Umfeld des Gastgeber-Ortes Bezug nehmend, interpretierten Greinöcker und Weidinger, gemeinsam mit dem collektive ika um Clemens Bauer, Christine Hechinger, Franz Koppelstätter, Magdalena Reiter und Klaus Michael Scheibl ausgewählte landwirtschaftliche Signets, zweckentfremdet und in neuer Funktion zu einem markanten Landmark im Eferdinger Stadtzentrum. Ziel dabei war, Alltägliches neu entdecken und ungewohnte Perspektiven auf die Stadt zu eröffnen: So diente ein ausrangiertes Silo als Aussichtsturm, wurde ein Heustadel in neuer Konstruktion zur Festivalbühne und beherbergte ein, an ein Gewächshaus erinnerndes Raumkonstrukt mit markantem Folientunnel die Gastro-Zone und den Infopoint.

Das Festival der Regionen ist seit 1993 eines der profiliertesten zeitgenössischen Kulturfestivals in Österreich und findet biennal an wechselnden Orten in Oberösterreich statt. In seiner 13. Ausgabe macht das Festival der Regionen heuer von 30.6.- 9.7. unter dem Motto „Ungebetene Gäste“ Station in Marchtrenk.

Die Daidalos-Preisverleihung und Gala findet am 23. März in der Tabakfabrik in Linz statt.

Der oberösterreichische Architekturpreis Daidalos wird heuer zum dritten Mal von den Oberösterreichischen Nachrichten und ihren Partnern in den Kategorien „Mutiges Experiment“ (Bauwerke) und „Freundlicher Freiraum“ (Ortsentwicklung) vergeben. Den Sonderpreis gibt es für „Gelungene Reparatur“ (Sanierung).

http://www.fdr.at/
http://www.collective-ika.org/
www.nachrichten.at

Pressebilder zum Festivalzentrum 2013 „Umgraben“ in Eferding unter www.fdr.at/presse

Festivalzentrum 2013 in Eferding für OÖ-Architekturpreis Daidalos nominiert

Das vom collective ika (Clemens Bauer, Christine Hechinger, Franz Koppelstätter, Magdalena Reiter und Klaus Michael Scheibl), Künstlerin Margit Greinöcker und Architekt Christoph Weidinger als temporäres Ensemble aus Recyclingmaterialien und Versatzstücken aus dem bäuerlichen Umfeld umgesetzte Festivalzentrum des FESTIVALS DER REGIONEN 2013 in Eferding ist für den oberösterreichischen Architekturpreis Daidalos in der Kategorie „Freundlicher Freiraum“ nominiert.

Festival der Regionen 2017: Erste Präsentation der Projekte

Von 30. Juni bis 9. Juli 2017 macht das Festival der Regionen unter dem Motto „UNGEBETENE GÄSTE“ Station in Marchtrenk und widmet sich mit Installationen, Performances, Aktionen, Theater, Literatur, Ausstellungen und Musik Aspekten des Flüchtens und der Mobilität, der Gastfreundschaft und des Ressentiments sowie dem künstlerischen Umgang damit.

Festival der Regionen 2017 in Marchtrenk: Projekte, Themen und Beteiligte – 25. 1. 2017

Von 30. Juni bis 9. Juli 2017 macht das FESTIVAL DER REGIONEN unter dem Motto UNGEBETENE GÄSTE Station in Marchtrenk und widmet sich mit Installationen, Performances, Aktionen, Theater, Literatur, Ausstellungen und Musik Aspekten des Flüchtens und der Mobilität, der Gastfreundschaft und des Ressentiments sowie dem künstlerischen Umgang damit.Das FESTIVAL DER REGIONEN ist eines der profiliertesten Festivals zeitgenössischer Kunst und Kultur in Österreich und findet seit 1993 alle zwei Jahre an wechselnden Orten und Regionen in Oberösterreich statt.


Verbellt ungebetene Gäste und bewacht das Territorium.
Das „Maskottchen“ des FESTIVALS DER REGIONEN 2017
(Foto: Norbert Artner)

 

Die Eröffnung des 13. FESTIVALS DER REGIONEN findet am 30. Juni in Marchtrenk statt und setzt damit den Auftakt für ein zehntägiges Fest der Künste, das auf die Teilhabe möglichst vieler Menschen, offene Dialoge und die Verbindung von Kunst und Alltagskultur setzt. Weit über 100 regionale, überregionale und internationale Künstlerinnen und Künstler, Akteurinnen und Akteure, darunter zahlreiche Menschen aus Marchtrenk, werden am FESTIVAL DER REGIONEN 2017 beteiligt sein.

Zur Pressemappe „Projekte, Themen und Beteiligte FdR 2017“

Zeitgenössische Kunst und Kultur – Willkommener oder „Ungebetener Gast“?

„Soll die Kunst kommen oder bleiben, wo der Pfeffer wächst?“ Mit dieser provokanten Frage werden Marchtrenkerinnen und Marchtrenker vom KünstlerInnen-Duo Ingke Günther und Jörg Wagner bereits im Vorfeld des FESTIVALS DER REGIONEN konfrontiert. Damit wird nicht nur die Selbstermächtigung von Kunst im öffentlichen Raum zur Disposition gestellt, sondern soll auch ein Brückenschlag zu aktuell brennenden Themen wie Flucht, Gastfreundschaft, Hilfe, Ablehnung und Ausgrenzung gelingen.

Vielfältige Bühnen-Horizonte eröffnen sich bei den Performances von Miet Warlop „Fruits of Labor“, einem „Crossover aus Performance, Konzert und Bildender Kunst“ und Simon Mayers „Sons of Sissy“, einer experimentellen Auseinandersetzung mit „traditioneller alpiner Livemusik, diversen Gruppentänzen und rituellen Praktiken“.

Ein Foto- und Performanceprojekt mit Marchtrenkerinnen und Marchtrenkern von Choreograf Willi Dorner, eine Installation, die ein ganzes Haus mit kuriosen Instrumenten zum Klangkörper mutieren lässt von Götz Bury oder eine als Drive Thru-Bar angelegte Ausgabestelle für „kulturelles Fastfood“ am Rande der B1 sind weitere Highlights des diesjährigen Festivals. Marchtrenk wird für die Festivaldauer auch zu einem Standort der Kunstuniversität Linz: Die KunstWanderUni betreibt performative Stadtforschung und wird Stadt und BewohnerInnen näher unter die Lupe nehmen.

„Der Einbezug regionaler Kräfte und AkteurInnen, im Zusammenspiel mit Künstlerinnen und Künstlern schafft eine interessante Fusion. Wir freuen uns auf ein lebendiges und thematisch wie disziplinär vielfältiges Programm, das aktuell brennende Themen wie Flucht, Gastfreundschaft, Hilfe, Ablehnung und Ausgrenzung, mit regionalen Besonderheiten, Geschichte und Geschichten aufzugreifen und künstlerisch vielfältig zu verknüpfen weiß.“, so der künstlerische Leiter, Gottfried Hattinger.

Vielfältige Auseinandersetzung mit Festival-Themen

Aus 280 Einreichungen wählte die Festivalleitung mit Unterstützung eines internationalen Expertenboards (Claudia Büttner / München, Mika Hannula / Berlin und Frank Motz / Weimar) 28 Projekte.

„Schon bei der Projektauswahl war die Freude über die hohe Qualität und die kreative Auseinandersetzung mit den Festival-Themen deutlich. Verdichtet zu einem vielfältigen Programm, wünschen wir uns, dass es in Marchtrenk auch wieder gelingt unserem Kernanliegen, zeitgenössische Kunst und Kultur auf Augenhöhe zu vermitteln, gerecht zu werden, zeigt sich Dagmar Höss vom Festivalvorstand erfreut.

Nach den vielfältigen Programmüberlegungen beginnen die Vorbereitungen vor Ort. Ab April wird das Festivalbüro in Marchtrenk eröffnet, damit soll das FESTIVAL DER REGIONEN allmählich auch im Ort ankommen: „Ab jetzt startet die konkrete Umsetzungsarbeit und wir sind guter Dinge, in den kommenden Wochen und Monaten, gemeinsam mit allen Akteurinnen und Akteuren ein spannendes Festival entstehen zu lassen“, so die kaufmännische Leiterin des Festivals Barbara Mitterlehner.

Marchtrenk im Zentrum künstlerischer Betrachtungen

Der Fokus des diesjährigen Festivals liegt auf Marchtrenk. Die zwischen Linz und Wels gelegene Gemeinde ist seit jeher durch Dynamik und demografische Bewegung geprägt. Heute ist Marchtrenk eine respektable Stadt mit fast dreizehntausend Einwohnern – wirtschaftlich, sozial und kulturell prosperierend mit deutlich spürbarer Aufbruchsstimmung.

Abseits städtischer Ballungsräume und Kunstzentren erkundet und erobert das FESTIVAL DER REGIONEN alle zwei Jahre eine Region oder einen Ort in Oberösterreich. Sensibilisierung für zeitgenössische Kunst und Kultur und Stärkung regionaler Initiativen im Feld der Kulturarbeit gehören zu den Zielen des Festivals. Neben internationaler, überregionaler und lokaler Beteiligung von Kunstschaffenden werden Kooperationen mit Vereinen, Institutionen und engagierten Menschen angestrebt. Um das Festival im Ort zu verankern und möglichst deutliche Spuren zu hinterlassen, sind Vermittlung, offene Dialoge und Verbindungen von Kunst und Alltagskultur prägende Strategien. Vor allem aber gilt, möglichst viele Menschen vor Ort anzusprechen und zu beteiligen – und ein großes Fest der Künste zu feiern, wo inhaltliche Schärfe, künstlerische Substanz, Zusammenleben und Humor eine nachhaltige Liaison eingehen.

Wir danken unseren FördergeberInnen, SponsorInnen und MedienpartnerInnen!

Subventions- und FördergeberInnen:
Land Oberösterreich, Bundeskanzleramt Österreich für Kunst und Kultur, Stadtgemeinde Marchtrenk

SponsorInnen:
AK Kultur, GfK, Schäfer Shop, Raiffeisen, trodat trotec Group, Fahrtechnik ÖAMTC

MedienpartnerInnen:
DER STANDARD, FM4, OÖN, Ö1, ORF OÖ

Festivalteam 2017:
Künstlerische Leitung: Gottfried Hattinger, Kaufmännische Leitung: Barbara Mitterlehner.
Vereinsvorstand: Susanne Blaimschein, Dagmar Höss, Gerald Priewasser-Höller.
Kommunikation: Karoline Jirikowski-Winter, Gestaltung: Norbert Artner, Produktion: Leonie Reese, Maria Richle, Sebastian Six, Social Media: Gerda Haunschmid, Web: Bene Reiter

Einladung zum Pressegespräch Festival der Regionen 2017 am 25. Jänner, 10 Uhr, Salzamt Linz

Pressegespräch: Festival der Regionen 2017 – Projekte, Themen und Beteiligte

 

Am Mittwoch, 25. Jänner 2017, 10 Uhr
Atelierhaus Salzamt, Obere Donaulände 15, 4020 Linz

2017 macht das Festival der Regionen Station in Marchtrenk und widmet sich unter dem Motto UNGEBETENE GÄSTE Aspekten des Flüchtens und der Mobilität, der Gastfreundschaft und des Ressentiments sowie dem künstlerischen Umgang damit.

Wir freuen uns, Ihnen einen ersten Ausblick auf Projekte, Themen und Beteiligte des Festivals der Regionen 2017 präsentieren zu dürfen

Ihre GesprächspartnerInnen:

Gottfried Hattinger (Künstlerische Leitung)
Barbara Mitterlehner (Kaufmännische Leitung)
Dagmar Höss (Vorstandsmitglied)
Gerald Priewasser-Höller (Vorstandsmitglied)

Wir bitten um Anmeldung unter presse@fdr.at oder T:+43 (0) 650 385 5 275 bis Montag, 23. Jänner 2017.

Mit freundlichen Grüßen,
Karoline Jirikowski