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Workshop zu Flucht, Migration und Solidarität

Einladung zum 3tägigen Workshop für Jugendliche ab 14 Jahren und (junge) Erwachsene von 28.-30. Juni mit KulturNautin Katarzyna Winiecka in der Gosaumühle.

„Was wir wollen? Unsere Rechte!“

Der Workshop schafft einen sicheren Raum, in dem wir uns gemeinsam austauschen können. Wir diskutieren über Ausgrenzungen, Rassismus und Diskriminierungen und sprechen über Hoffnungen, Bedürfnisse und politische Forderungen.

Wir schauen uns Beispiele von Protesten und kreativen Aktionen von Refugees, Migrant*innen und mit ihnen solidarischen Gruppen an. Wir sprechen über Möglichkeiten, sich Gehör zu verschaffen und eine solidarische Gemeinschaft zu bilden. Welche Mittel des politischen Ausdrucks stehen uns zur Verfügung? Wie können Kunst und Aktivismus verbunden werden? Wie können wir sichtbarer und hörbarer werden, für politische Rechte kämpfen und uns gegenseitig stärken? Wir arbeiten mit unseren Sprachen, Körpern, sowie Symbolen und Stencil-Graffiti. Wir wollen an einer Zukunft arbeiten, die ein gutes Leben für alle ermöglicht.

Der Workshop findet am Areal der ehemaligen Flüchtlingspension Gosaumühle direkt am Hallstättersee bei Steeg statt, wo am 4. Juli das Abschlussfest des Festivals der Regionen über die Bühne gehen wird. Hier können wir Arbeiten aus unserem Workshop präsentieren oder eine kleine Aktion vorbereiten.

3-tägiger Workshop: 28. – 30. Juni, 13-17 Uhr 

Sprache: (einfache) deutsche und englische Sprache. Wenn zusätzliche Übersetzung gebraucht wird, bitte bei der Anmeldung anmerken.

Alter: für Jugendliche ab 14 Jahren und (junge) Erwachsene

Ort: Gosaumühle am Hallstättersee. Ein Shuttleservice wird bereitgestellt.

Mehr Infos: 0681/81251089, Anmeldungen unter workshops@fdr.at (Betreff: MFS Workshop)

Wir freuen uns auf Euch!

Workshopleitung:

Katarzyna Winiecka ist Künstlerin und politische Aktivistin. Ende der 1980er Jahre ist sie als Kind mit ihrer Familie aus Polen geflüchtet und in der Flüchtlingspension Gosaumühle am Hallstättersee untergebracht worden, zu der sie im Rahmen des Festivals der Regionen an einem Rechercheprojekt arbeitet. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Geschichte, Migration und Flucht und engagiert sich als politische Aktivistin für die Rechte von Geflüchteten. Salaheddine Najah ist Performer und Rapper, sowie ehemaliger Sans-Papiers-Aktivist, der unter anderem im Refugee Protest Camp Vienna (2012/2013) in Wien als einer der Sprecher der Bewegung aktiv war. Gemeinsam mit der Theater- und Kulturpädagogin Ulla Steyrleuthner werden eure Ideen und Arbeiten in künstlerische Aktionen, z.B. durch Theater, Performance, Graffiti und Text, verwandelt.