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Nachschau Tag 4 und 5 – 1. und 2. Juli 2019

NOCH 5 TAGE KULTURPROGRAMM VOM FEINSTEN! IN DEN NÄCHSTEN TAGEN HAT DAS FESTIVAL DER REGIONEN VIEL ZU BIETEN: KOMMEN SIE NACH DER ARBEIT NACH PERG-STRUDENGAU, ERLEBEN SIE BEEINDRUCKENDE KUNSTPROJEKTE UND NUTZEN SIE IHREN FEIERABEND, UM MIT UNS ZUSAMMEN ZU FEIERN! 

„ES GHEAD VÜ MEHR GSCHMUST“ 
Anna Maria Brandstätter (AT) schickt die Besucher_innen des Festivals der Regionen auf Entdeckungsreise durch die Region! Zu finden sind: Schriftbilder im öffentlichen Raum, in denen die Künstlerin subtil, freundlich, nachdenklich, reflexiv oder offensiv das Festivalthema „Soziale Wärme“ ins Mühlviertlerische übersetzt.
Die in St. Nikola/Donau lebende Künstlerin Anna Maria Brandstätter hat in der Region Perg-Strudengau Dialektwörter mittels Folienschrift im öffentlichen Raum der Region angebracht. Anna Maria Brandstätter übersetzt und reflektiert damit das Festivalthema an vielen unterschiedlichen Orten der Region und lädt Besucher_innen wie Bewohner_innen ein, sich via GPS auf die Suche nach den Textbotschaften zu machen: Diese können als Großbuchstaben an einer Glasfassade prangen oder klein und versteckt auf der Rückseite eines Verkehrsschildes zu finden sein, denn: Soziale Wärme findet oft im Verborgenen statt, lässt sich an kleinen Gesten ablesen. Sie passiert nicht ohne Zutun, einfach so.
Erkundung „Soziale Wärme auf Mühlviertlerisch“ von Anna Maria Brandstätter:
Täglich in Perg-Strudengau!
Hier finden Sie den Plan an welchen Orten Schriftbilder zu finden sind
SPECIAL: Machen Sie ein Foto von sich – alleine oder mit Freund_innen – mit dem gefundenen Schriftbild und senden Sie es an: komm@fdr.at
Besonders kreative Fotos werden von uns veröffentlicht!
Soziale Wärme auf Mühlviertlerisch von Anna Maria Brandstätter (AT)

ÄSTHETISCHES HIGHLIGHT BEI NACHT: EINE TONNE 2.0
Ein beleuchteter Glaskubus, der den Querschnitt eines Weizenfeldes enthält, stellt Fragen nach der Erzeugung und Entlohnung landwirtschaftlicher Produkte. Wie viel Geld erhält ein Landwirt/eine Landwirtin für eine Tonne Weizen? Wie viel Arbeit bedeutet es, eine Tonne Weizen zu produzieren? Die Künstlerin Sarah Maria Kamleitner (AT) stellt mit ihrer künstlerischen Installation Fragen nach der Entlohnung in der Landwirtschaft und ist täglich von 17 bis 21 Uhr beim Glaskubus am Esperantoplatz in Grein anzutreffen um mit den Festivalgästen ins Gespräch zu kommen.
Die Künstlerin Sarah Maria Kamleitner stellte in Zusammenarbeit mit ihrem Vater Johann Kamleitner, der als Landwirt tätig ist, einen Kubus in die Landschaft von Perg-Strudengau. Ausgehend von Fragen rund um die Entlohnung landwirtschaftlicher Arbeit und Rohstoffpreisen in der Nahrungsmittelindustrie soll der Weizen, der sich in einer räumlichen Installation aus einem Feld erhebt, die Festivalgäste und Bewohner_innen einladen, über landwirtschaftliche Erzeugungsprozesse, faire Entlohnung und die Nahrungsmittelindustrie – im weitesten Sinn unsere Konsumgesellschaft – nachzudenken. Für das Festivalprogramm werden zusätzlich zur ästhetischen Inszenierung auch Vermittlungs- und Gesprächsformate von Sarah und Johann Kamleitner angeboten, um einen wertschätzenden Dialog zwischen Produzent_innen und Konsument_innen zu initiieren. Der Weizenkubus wird in der Nacht beleuchtet sein und bildet so ein temporäres, ästhetisches Highlight in der Region Perg-Strudengau. In Zusammenarbeit mit der Bäckerei Winkler können „kleine und große“ Festivalbesucher_innen in Workshops ein für das Festival speziell entwickeltes Festivalbrot backen.
Do, 04.07 | 15:00 – 17:00 Backworkshop in der Bäckerei Winkler in Mauthausen im Rahmen von „Eine Tonne 2.0“ für „große und kleine“ Festivalgäste!
Ort: Bäckerei Winkler in Mauthausen, Freistädterstraße 9
Eine Tonne 2.0 von Sarah Maria Kamleitner (AT)

HIGHLIGHTS MORGEN: Mittwoch, 3.7.
Wer hat meinen Vater umgebracht? PREMIERE „VÄTER“ – ein Abend in zwei Teilen
Die Auswüchse neoliberaler Politik haben in Europa ein neues Prekariat produziert. In „Wer hat meinen Vater umgebracht“ von Édouard Louis klagt Louis, der aus der Arbeiterklasse stammende Jungstar der französischen Literatur, den französischen Staat an, seinen Vater in Krankheit und Armut getrieben zu haben. In „Der Vater“ gewährt Stéphanie Chaillou einen Einblick ins Innenleben eines kleinen Bauern, der unter dem Druck des Marktes seinen Hof verlor. Beide Texte bearbeiten die schwierige Beziehung zwischen Vater und Kind, sie stehen stellvertretend für eine politische und gesellschaftliche Entwicklung, die ganz Europa in Aufruhr versetzt.
Die Premiere des Stücks „Väter“ wird im Technologiezentrum Perg aufgeführt mit den Texten von „Wer hat meinen Vater umgebracht“ von Édouard Louis (FR) (Österreichische Erstlesung) und „Der Vater“ von Stéphanie Chaillou (FR) (Deutschsprachige Uraufführung)
TERMINE:
Mi, 03.07 | 20:30 – 22:15 PREMIERE
Do, 04.07. + Fr, 05.07. + Sa, 06.07. – jeweils 20:30 – 22:15 Uhr im Technologiezentrum Perg, Technologiepark 17
Stück „Väter“: Ein Abend in zwei Teilen
Regie: Gerhard Willert (AT), Ausstattung: Alexandra Pitz (AT), Musik: Wolfgang „Fadi“ Dorninger (AT)
Mit: Theo Helm. Stimme des Sohnes: Bastian Dulisch.
Videos: David Haunschmidt
Eine Koproduktion mit dem Schauspielhaus Salzburg und La Strada, Graz

+++ 11:00 – 16:00 Uhr: Ge_wanden bei der Lebenshilfe OÖ: Werkstätte Grein
Ge_wanden von Universität für Angewandte Kunst Wien (AT)

+++ 16:00 – 20:00 Wärmegreißlerei beim Donaustandl in Au
Wärmegreißlerei von Time´s Up (AT)

+++ 18:00 – 21:00 Alte Böden, neue Standbeine: Besuch des Schacherhofs in Grein. Abfahrt Bustour: 18 Uhr beim Festivalzentrum Kriegergut
Alte Böden, neue Standbeine von Wapke Feenstra (NL)

+++20:30 – 22:15 PREMIERE: VÄTER
von Stéphanie Chaillou (FR), Édouard Louis (FR) und Gerhard Willert (AT)
im Technologiezentrum Perg
VÄTER von Stéphanie Chaillou (FR), Édouard Louis (FR) und Gerhard Willert (AT)

Alle Projekte beim Festival der Regionen sind Highlights! Überzeugen Sie sich selbst und kommen Sie nach Perg-Strudengau: noch 5 Tage Kulturprogramm vom Feinsten!
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