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Präsentation von Katalog und Festival-Filmdokumentation 2017. Abschied von Gottfried Hattinger – 18.1.2018

Gestern, Donnerstag, wurden in Marchtrenk Katalog sowie Festival-Filmdokumentation des FESTIVALS DER REGIONEN 2017 präsentiert, doch war der Abend nicht nur ein Abschied von Marchtrenk, sondern auch vom künstlerischen Leiter Gottfried Hattinger, der das FESTIVAL DER REGIONEN nun nach vier Festivalausgaben verlässt.

Mit einer Lesung von Literatin und Festival-Chronistin Angela Flam, einem Screening der Festival-Filmdoku, der filmischen Projektdokumentation „Die Unbekannte“ von Amina Handke und einem mitreißenden Ständchen des Marchtrenker Musikvereins wurde das FESTIVAL DER REGIONEN 2017 in Marchtrenk lautstark in Erinnerung gerufen. Die witzig-groteske Moderation des Abends von Julius Deutschbauer und Barbara Ungepflegt sowie weitere künstlerische Beiträge, darunter eine musikalisch-literarische Intervention von Renald Deppe, Bodo Hell und Werner Zangerle ließen den Festival-Abschluss auch zu einer lebendigen Hommage an das humorvolle und künstlerische Miteinander der Hattinger-Ära werden. Zahlreiche WegbegleiterInnen und FreundInnen des FESTIVALS DER REGIONEN waren anwesend und machten den Abend zu einem schönen Fest.

Fingerspitzengefühl und „ein großes Fest der Künste“

Gottfried Hattinger hat das FESTIVAL DER REGIONEN mit einprägsamen Mottos in einzelnen Orten ankommen lassen (2011 „Umsteigen“ in Attnang-Puchheim, 2013 „Umgraben“ in Eferding, 2015 „Schichtwechsel – Hackeln in Ebensee“ u. 2017 „Ungebetene Gäste“ in Marchtrenk).
Mit Projekten von hoher Qualität, Fingerspitzengefühl und sensiblem Humor gelang es ihm dabei stets unprätentiös und unaufgeregt ein „Fest der Künste“ zu gestalten, das Bewohnerinnen wie Bewohner zu packen vermochte und BesucherInnen wie Beteiligten faszinierende und unvergessliche Momente bescherte.

Gottfried Hattinger wird weiterhin als „kultureller Auftrags- und Saisonarbeiter“ tätig sein.

Die 13. Ausgabe des FESTIVALS DER REGIONEN „Ungebetene Gäste“ machte in Marchtrenk von 30. Juni bis 9. Juli 2017 Station. 32 Projekte, unter der Mitwirkung von 200 Künstlerinnen und Künstlern, Akteurinnen und Akteuren aus 26 Ländern, darunter auch zahlreichen Beteiligten aus Marchtrenk luden zu einer lebendigen und impulsgebenden Auseinandersetzung mit dem Ort Marchtrenk und den Festivalthemen ein.

Der Katalog des FESTIVALS DER REGIONEN 2017 gibt mit stimmungsvollen Bildern und dokumentarischen Details Einblicke in das Festivalgeschehen. Begleitet und umrahmt wird dies von Beobachtungen und Gedanken von Festivalchronistin Angela Flam. Kataloggestaltung: Norbert Artner. Fotografie: Norbert Artner, Julia Vogt u.v.a. Redaktion: Gottfried Hattinger und Karoline Jirikowski-Winter. 200 Seiten. Preis € 25,- Vorbestellungen sind unter office@fdr.at möglich. Eine Übersicht von Verkaufsstellen finden Sie demnächst unter www.fdr.at

In Zusammenarbeit von SchülerInnen der NMS2 Marchtrenk, Regisseurin Liesa Kovacs und dem Medienkulturhaus Wels ist die Festival-Filmdokumentation 2017 entstanden, die einen lebendigen und neugierigen Blick hinter die Kulissen des FESTIVALS DER REGIONEN 2017 offeriert und einlädt, nochmals ganz unmittelbar in das Festivalgeschehen einzutauchen.

Zur Zukunft des FESTIVALS DER REGIONEN

Regisseur und Theatermacher Airan Berg folgte Gottfried Hattinger im September 2017 als künstlerischer Leiter nach und wird im Doppel mit der kaufmännischen Leiterin Barbara Mitterlehner die Geschicke des FESTIVALS DER REGIONEN lenken.
Die künftige inhaltliche Ausrichtung des Festivals steht derzeit im Zentrum der Überlegungen. Start der Ausschreibung für künstlerische Projekte für das FESTIVAL DER REGIONEN 2019 ist für das kommende Frühjahr geplant.

Pressebilder von Abschiedsfest und Katalog-Präsentation sowie vom Festival der Regionen 2017 finden Sie im Pressebereich unter www.fdr.at

DAS FESTIVAL DER REGIONEN ist eines der bekanntesten und profiliertesten Festivals zeitgenössischer Künste und Kulturen in Österreich. Abseits städtischer Ballungsräume und Kunstzentren erkundet und erobert es alle zwei Jahre einen Ort oder eine Region in Oberösterreich. Aktuelle ortsspezifische Künste aus allen Sparten werden mit der kulturellen, gesellschaftlichen und geschichtlichen Identität der jeweiligen Region verknüpft und zu einem kommunikationsfreudigen und kritischen Festivalprogramm verdichtet. Zahlreiche Projekte in der Geschichte des Festivals stellten sich als beispielgebend für aktuelle Formen ortsspezifischer Kunst & Kultur, Kunst im öffentlichen Raum, Alltagskultur, Performance und partizipativer Praxis heraus, wobei sich aufwändige Großprojekte ebenso im Festivalprogramm fanden wie flüchtige Interventionen und soziale Prozesse. Die internationale Ausrichtung und Einbeziehung von Kulturschaffenden aus einem internationalen Umfeld erweiterten den Aktionsradius des Festivals und verstärkten seine ursprünglichen Ziele: Dezentrale Ausrichtung, zeitgenössische Relevanz bei hoher Qualität und Anstoß zur Veränderung.