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Abschied von Walter Pilar

Traurig, dass das neue Jahr mit einem Abschied und einem Nachruf auf eine ganz spezielle Künstlerpersönlichkeit beginnen muss, mit der wir mit Respekt und Freundschaft verbunden waren.Vor drei Jahren durften wir Walter Pilar unsere Referenz beim Festival der Regionen in seinem Heimatort Ebensee erweisen, wo er sich in unvergesslicher Weise künstlerisch ausgetobt hatte.

Die folgenden Zeilen stammen aus einem Text, den Gottfried Hattinger in “Die Rampe” über Walter Pilar verfasst hat:

“Bekanntlich war Walter Pilar ein detailversessener Beobachter. Nicht die geringste Kleinigkeit auf seinen Weg entging seinem Radar, das allerhand Seltsamkeiten aufspürte, um in der Registratur der Tagebücher und in seinen poetischen Texten festgehalten zu werden. Seine Spuren werden jedenfalls noch lange präsent bleiben; sie haben sich längst eingedrückt im Gedächtnis des Werkes, verflüssigt im unerschöpflichen Lebenssee.”
(G. Hattinger aus „Der KunstWandwerker“ in: Die Rampe, 2010)

 

Das Bild ist bei Walter Pilars Lesung aus „Lebenssee“, beim Festival der Regionen 2015 entstanden
(c) Norbert Artner