Kräftige künsterische Impulse beim Festival der Regionen 2013

Veröffentlicht am 17.06.2013

Das Festival der Regionen 2013 / Umgraben setzte mit 116 Veranstaltungen, 37 Projekten, mehr als 600 Mitwirkenden und ca. 8.500 BesucherInnen aus dem In- und Ausland kräftige künstlerische Impulse in der Region Eferding. An zehn Tagen ist es dem Festival der Regionen gelungen, viele kommunikative Räume zu eröffnen. Das Festival der Regionen 2013 präsentierte Performances, Konzerten, Workshops, Aktionen und Ausstellungen, die allesamt eine hohe Resonanz erzeugten. Im Verlauf des Festivalzeitraums eingenommene Eintrittsgelder und Spenden werden der Stadt Eferding zur Bewältigung der Hochwasserfolgen zur Verfügung gestellt.

Neuerlich bewährt hat sich die zeitliche und räumliche Verdichtung des Festivals. Die Kunst war an diesen zehn Tagen in Eferding permanent spürbar. Das eigens gestaltete Festivalzentrum hat sich in kurzer Zeit als zentraler städtischer Anlaufpunkt zum Gespräch etabliert. Eine neue Art des Zusammenlebens wurde erprobt.

Neben vielen neuen Vernetzungen und veränderten Perspektiven auf Stadt und Gesellschaft kündigen sich bereits erste Wirkungen des Festivals an. Alle Teile der Architektur des Festivalzentrums werden als Bühne, und öffentliches Möbiliar weiter genutzt. Der Eferdinger Gemeinderat diskutiert über die permanente Erhaltung von Wolfram Kastners vierteiligem GeschichteWeg, der die regionale Geschichte thematisiert. Das von Teatr Cinema gestaltete Graffiti an der Lidauergarage an einer Eferdinger Durchzugsstraße ist weiterhin sichtbar.

Das Festival der Regionen bedankt sich bei allen Beteiligten, Mitwirkenden, UnterstützerInnen, BesucherInnen, SponsorInnen, PartnerInnen und MitarbeiterInnen und widmet sich ab sofort der Nachbearbeitung der Veranstaltung. Im Herbst 2013 werden als Dokumentation ein Katalog und Film erscheinen, die beide in Eferding präsentiert werden.

Zum Nachlesen
Der gebürtige Eferdinger Autor und Journalist Helmut Neundlinger hat das Festival begleitet und seine Eindrücke und Erlebnisse in Form täglicher Blogeinträge verarbeitet: “Es war für mich unglaublich berührend, wie sehr die beteiligten Menschen ebenso wie die Eferdinger Bevölkerung meine Texte gelesen und Tag für Tag mitgelebt haben. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bedanken und meine Hoffnung aussprechen, dass die vom Festival erzeugte Aufbruchsstimmung in vielerlei Hinsicht weiterwirken wird.” – Nachzulesen im Festivalblog.

Zum Nachsehen
Dorf tv. brachte Live-Inszenierungen von 21 zufälligen Orten in der Region. Über 100 KünstlerInnen und Menschen aus der Region waren daran beteiligt. Insgesamt wurden 35 Stunden live vom Festival der Regionen gesendet. Die Beitrage sind nachzusehen im dorf tv.-Archiv. Eine Auswahl von Bildern zum Festival der Regionen ist hier verfügbar.

Zum Nachhören
Das freie Linzer Stadtradio sendete täglich eine Stunde live vom Eferdinger Stadtplatz. Die Sendungen zum Nachhören finden Sie auf der FRO-Website.

 

Festival der Regionen 2013 in Zahlen

Projekte
Anzahl Projekte … 37
Anzahl ProjektträgerInnen … 50
Anzahl sonstige Beteiligte  … ca. 550
Beteiligte gesamt  … ca. 600

Veranstaltungen
Veranstaltungen (inklusive Workshops)  … 90
Ausstellungen / permanente Aktionen  … 26
Veranstaltungen gesamt  … 116

Besuche und Kontakte
Besuche lt. Statistik Stand 17. Juni  … 8.500
Direkte Kontakte öffentlicher Raum (geschätzt)  … 17.000
Besuche und Kontakte gesamt  … 25.500

 

Festival der Regionen in Worten

 „(…) einer der profiliertesten Kulturbiennalen Österreichs (…)“
Peter Grubmüller, OÖ Nachrichten

 „(…) geschieht unter der regen Anteilnahme der regionalen Bevölkerung.“
Radio Österreich 1

 „Gelungener könnte es bei einem „Festival der Regionen“ nicht sein!“
Eva Hammer, Neues Volksblatt

„Zum 20jährigen Jubiläum zeigt das Festival der Regionen (…) erneut, dass die Region lebendiger und offener ist als von vielen erwartet.“
Andreas Kepplinger, Subtext.at

„Es wäre nicht das erste Mal, dass aus dem Festival der Regionen eine lokale Kraft der Veränderung hervorgeht.“
Helmut Neundlinger, Festivalchronist

 „Ein jeder spricht von Eferding.“
Eine Bürgerin zu den Wirkungen des Festivals